PhantasyWelt

Zirkel von Endor

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EndorWelten.de

"Larp und Meer

- Phantastische Mächte -

im Norden"

 

 

Pen

&

Paper

Bereits seit 2008 haben wir eine Rollenspielgruppe die im Kontext von Mittelerde unterwegs, aber nach modifizierten DSA4 Regeln spielt.

 

Die Gruppe besteht aus unterschiedlichen Charakteren und hat inzwischen bereits viele Abenteuer erlebt.

 

Als Spielleiter fungieren Thomas und Wilfried jeweils im Wechsel und durchspielen dabei einzelne Abenteuer oder Kampagnen, die z.T. vorgegeben , z.T. erfunden sind.

 

Zeit: Mittelerde, Ende des DZ zwischen "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe"

 

 

Folgende Spieler waren von Anfang an dabei:

 

Wilfried (zu Beginn als der Elb Rexolas, später als Zauberer Gandoloro oder SL)

 

Steffi (seit Anbeginn spielt sie die Korsarin Orgona, übrigens eine Schwester ihres Larp-Charakters)

 

Henning (auch er ist von Anfang an dabei als waghalsiger Waldläufer Kurumir)

 

Thomas (der zumeist SL ist, aber auch schon mehrer kurzlaufende Charaktere hatte; darunter Goren, ein Halb-Alb)

 

Später kamen hinzu:

 

Okka (mit einem ängstlichen Söldner; nach Doria's Weggang spielt sie nun eine einäugige Kriegerin)

 

Falko (als Magier Rufus)

 

Andre' (er spielt aktuell seinen dritten Charakter, der nach einem Zwerg und einem Gelehrten wieder ein Zwerg ist)

 

Sylvia (sie hat von einer anderen Spielerin die Bardin Ambrosia übernommen)

 

 

Daneben hatten wir schon diverse Gastspieler wie Jens, Sandra, Lisa, Aike u.a.

 

Neue Abenteuer in Mittelerde

 

Die an dieser Stelle beschriebenen Geschehnisse geben die Erlebnisse unserer Rollenspielgruppe wieder. Unser Regelwerk basiert aufdem modifizierten DSA-System 4.0. Neue Abenteurer, NSC und Spielleiter sind jederzeit Willkommen !

 

Prolog:

Wir schreiben das Jahr 2990 des 3. Zeitalters. Nazgul haben Dol Guldur erneut besetzt und Orks sind auf den Strassen gesichtet worden. In dieser Zeit etwa 10 Jahre vor Bilbo’s legendären 111-zigsten Geburtstag und 27 Jahre vor dem Ringkrieg erlebt eine Gruppe Wagemutiger gemeinsame Abenteuer.

 

Zapfen (Ausschnitt eines aktuellen Abenteuers)

 

Kapitel I - „Das Dorf am Fluss“

 

Sie machten sich auf den Weg und auch der junge Mann mit den spitzen Ohren schloss sich ihnen an. Bevor sie in die Tiefen des Düsterwaldes eintauchten musste sich Gandoloro jedoch von ihnen verabschieden. Er wurde von seinem Volk gebraucht und verschwand mit anderen seiner Sippe in den Ausläufern der Flusslande. Die kleine Gruppe jedoch folgte dem Waldpfad und schritt immer tiefer in die tödliche Dunkelheit des Düsterwaldes. Doch trotz der langen Wochen der Entbehrungen und der schwindenden Vorräte kamen sie schließlich alle nahe des Anduin und nördlich des Ost-Tores von Moria wieder zum Vorschein; ausgezehrt, müde aber am Leben.

 

Sie überquerten den Fluss auf einem Kahn und erfuhren vom Kapitän, dass in letzter Zeit viele Schuten mit schwarzen Erz unterwegs waren, die ihre Ladung zu einem Ort flussabwärts brachten; eine Art Pyramide, über deren Höhen stets eine schwarze Rauchwolke hing. Unterwegs versenkte der Magier versehentlich eines dieser Schiffe aber sie konnten den Verdacht von sich abwenden. Das Schiff legte am anderen Ufer an und erreichte einen kleinen Weiler in dem sie ihre Vorräte ergänzten, Reparaturen ausführten und mal wieder ausgiebig aßen und tranken. Goren hielt sich ab von den anderen und ging in eine heruntergekommene Taverne die den Namen „Zur dunklen Brut“ hieß. Dort wurde er Zeuge wie erst drei Männer mit grauen Umhängen und einer Spindel darauf hereinkamen, sich setzten und tranken – diese erkannte er als diejenigen wieder, welche in Flusshain die Macht ergriffen hatten – und dann drei weitere Männer in schwarzen Umhängen - mit drei roten Zapfen darauf – die Taverne betraten um die drei Spindel-Schergen einfach zu töten und wieder zu verschwinden. Goren sah sich die Sauerei an und stellte fest, dass einer der Männer noch lebte. Er erfuhr jedoch nichts, außer dass die drei schwarzen sie schon seit längerer Zeit verfolgten und auch ihre Aufträge störten. Goren merkte schnell, dass der Mann nicht wusste und tötete ihn indem er ihm die Kehle durchschnitt. Dann durchsuchte er die drei und nahm eine silberne Spindel, 20 Silber und einen Zettel mit der Aufschrift Jilldrimm an sich bevor er verschwand. Goren folgte den Spuren der drei Männer und stellte fest, dass sie edle Pferde besaßen und den Ort offenbar gen Süden verlassen hatten; Eine junge Frau, der er anderweitig helfen konnte gab ihm die entsprechenden Hinweise. Versteckt unter Fellen auf einem Karren – inzwischen wurde er bereits gesucht – erreichte er das Plattbodenschiff als es bereits ablegte. Die anderen waren schon an Bord. Kaum waren sie ein Stück flussabwärts gefahren, als sie am Ufer die drei Pferde der schwarzgewandeten entdeckten und Goren direkt ins Wasser sprang…

 

Kapitel II – Zur Mine

 

Diesmal wurde er fündiger. Goren und Kurumir, sowie Rufus die ihm gefolgt waren, fanden die Umhänge, welche sie an sich nahmen und die Waffen der drei Attentäter. Offenbar hatten sie alles zurückgelassen. Der Kapitän drängte zur Weiterfahrt und die Pferde nahmen sie mit. Unterwegs versenkte Rufus ein weiteres Plattbodenschiff mit Erz und als sie es passierten, und die Männer an Bord gezogen hatten geschah etwas Seltsames. Eine Kraft nahm Einfluss auf den Anker, die Waffen und alles Metallische an Bord. Unwiderstehlich wurde alles flussabwärts gezogen und das Schiff nahm immer mehr Fahrt auf. Alle hielten sich fest und auch ihre Waffen, denn es war offenbar ein riesiger Magnet, der immer mehr an Stärke gewann und den Abenteurern sogar die Waffen entzog und gen Bug schleuderte. Die Kombüse flog auf und metallene Töpfe, Pfannen und Messer flogen an den Köpfen der Menschen vorbei. Das Schiff wurde schneller und näherte sich immer mehr dem Ufer, so dass alle nach Wegen suchten das Schiff zu verlassen. Inzwischen war die Kraft so stark, dass das Eisenerz aus dem Fluss flog, was sicherlich auch der Anlass für den Magneten war, der irgendwo in der Nähe der Pyramide stehen musste. Als die ersten Abenteurer absprangen und ins Wasser plumpsten verschwand die Kraft ganz plötzlich wieder und das Schiff, welches noch seinen Anker nachschleppte kam aprupt zum stehen, so aprupt, dass eines der Pferde sich ein Bein brach und von dem Elben schnell und brutal getötet wurde. Dabei fiel für den Waldläufer ein wenig Fleisch ab…Alle außer der Korsarin verließen das Schiff und suchten nach dem Magneten, den die Kriegerin als erstes fand, dicht gefolgt von dem Zwerg und dem Elb. Die anderen jedoch holten auf und so nahmen sie noch war, wie das Erz in einem Boot wegtransportiert wurde. Die Gruppe jedoch folgte den Wagenspuren und kam an den Ort der Rauchentwicklung. Es war eine Art Mine, die große Hitze erzeugte. Sie schlichen sich an einem Wachposten auf einem Hochsitz vorbei und verbargen sich hinter einem Schlackehaufen. Ein Mann mit einer Schubkarre wurde überwältigt, der offenbar die Schlackereste zum Haufen brachte, die von einem Strom aus Eisen jenseits des Eingangs abgeschöpft wurden. Ein zweiter Mann starb unter einem Wurfstern. Der Waldläufer schlich inziwischen zum Hochsitz und mit Hilfe des Magiers überwältigte er die Wachen. Der Elb zog die Arbeiterkleidung an und schob die Schubkarre in die Mine, wo er auf den Mann traf der die Schlacke abschöpfte. Dieser schöpfte keinen Verdacht, doch als er ihm den Rücken zuwandte schubste Goren ihn in das flüssige Eisen. Grausam verging der Arbeiter in der Glut. Schockiert hatte nur Kurumir vom Hochsitz aus gesehen was der Elb oder was immer er war getan hatte. Als er zur Rede gestellt wurde hatte er aber kein schlechtes Gewissen, er war nur verwundert über die Reaktion der anderen. Stille senkte sich über die Gruppe als sie überlegten, was sie nun tun sollten…

 

Fortsetzung folgt…

 

 

 

Hauzahn (Abenteuer aus 2015/2016 und Teil der Balken-Kampagne)

 

Kapitel I

Sie hatten überlebt; knapp nur doch sie hatten es geschafft und sehnten sich nun nach ein paar ruhigen Tagen. Dies war der kleinen Gruppe jedoch nicht vergönnt, denn als sie über den Hügel auf den Ort Aschgrund blickten sahen sie ihren alten Freund Spindel wie er gerade die Dorfbewohner folterte um ihren Aufenthaltsort zu erfahren. Leider hatte er eine Menge grau gekleidete Freunde dabei. Ein Eingreifen war kaum möglich. Tatsächlich sandte der Mann seine Schergen in verschiedene Richtungen um Gruppe zu suchen. Ein von Gandoloro erschaffenes Abbild war leider keine Hilfe denn offenbar gab es einen Magier in der Mitte ihrer Feinde; dieser war nicht nur in der Lage sich in ein Tier zu verwandeln, ihm gelang es auch schnell ihre Spur aufzunehmen und sie mussten vor der Übermacht in den nahen Wald fliehen. Sie versteckten sich im Unterholz und verschnauften einen Moment denn ob der Verletzten insbesondere Kurumir und Rufus kamen sie nur langsam voran. Leider setzen ihre Gegner Hunde ein, welche sie zwar zurückschlagen aber nicht abhängen konnten. Den ersten Angriff wehrten sie unter einer magischen Kuppel ab doch als Spindels Magier mit magischen Geschossen vorrückte zogen sie es vor zu fliehen. Erneut verloren sie Zeit. Doria und Xena zogen es vor sich zu beeilen und gewannen an Vorsprung. Ihnen gelang es parallel zur Strasse gen Uschnotz über den Pfad zu gelangen bevor sich die Wachen verteilen konnten. Die anderen jedoch wurden in dem Waldstück nördlich des Ortes festgesetzt und es dauerte eine Weile bis es ihnen gelang während eines kurzen Scharmützels mit den versprengten Resten des Wolfsbanners in den tieferen Wald zu gelang. Sie ahnten jedoch nicht was es bedeutete in den wahren Düsterwald einzudringen. Bereits in den ersten Augenblicken verloren sie Ambrosia welche auf einem Pfad der im Anschluss verschwand ins Unterholz eindrang und sich verirrte. Nur wenig später verschwand Kurumir als er links statt rechts an einem grossen Baum vorbeiging. Die anderen suchten ihn doch vergeblich. Der Waldläufer blieb verschwunden. Weder ihr Richtungssinn noch der Kompass der Korsarin konnten ihnen weiterhelfen denn ersterer änderte sich ständig und letzterer zeigte zu weit nach Osten was wohl an den Magnetfeldern am Erebor lag. Es hatte aber offenbar nichts mit den magischen Flüssen an der alten Kutschenstrasse zu tun. Sie irrten weiter durch das Unterholz in der zunehmenden Dunkelheit…

 

Kurumir trat aus dem Wald auf eine Lichtung. Nicht der Ort wo er sein wollte. Vor ihm lag die Burg des Zauberers welche vor zehn Zyklen (oder einem Monat?) Schauplatz eines Kampfes gewesen war. Wie kam er hierher? Aschgrund war mehr als 30 Meilen von hier entfernt. Nicht der Ort wo er sein sollte. Langsam ging er auf das Gemäuer zu….

 

Doria und Xena waren in einem grossen Bogen zur Kutschenstrasse gekommen und waren erneut fasziniert von den Bäumen welche deutlich sichtbar gen Süden wuchsen. Nach einigen Überlegungen entschieden Sie zurück ins Dorf zu gehen um ihre Sachen zu holen was ihnen auch gelang. Aschgrund schien verlassen zu sein. Sie drangen leise in das Bauernhaus ein, stahlen drei Pferde und ritten dann ungesehen davon, die Strasse nach Süden….

 

Kapitel II

 

Doria und Xena blieben verschwunden, doch für die anderen war das Abenteuer noch nicht zu Ende. Die Schergen Spindels hielten sich weiterhin rund um das kleine Dorf auf und suchten nach ihnen.

 

Nachdem sich der Rest der Gruppe erneut den seltsamen Baum angesehen hatte fanden auch diese vier sich plötzlich ganz woanders wieder; lt. Kompass deutlich weiter westlich und etwas südlich. Nunmehr standen sie mitten in einem Brombeergestrüpp in dem es keinerlei Fußspuren gab. Augenscheinlich war lange niemand hier gewesen. Nach kurzer Diskussion machten sie sich gen Süden auf und erreichten nach einiger Zeit die Strasse gen Ulgarstat. Da erklang erneut Hundegebell und sie verließen die Strasse. Auf einem Bogen machten sie sich auf den Rückweg Richtung Dorf um ihre Sachen zu holen doch die Meute ließ sich nicht abschütteln. Am Dorfrand wurden sie von einer zweiten Gruppe gesichtet und wurden nun von zwei Seiten verfolgt.

 

Kurumir hatte zwischenzeitlich den leeren Weiler neben der Wolfsnadel durchquert und das augenscheinlich leere Schloss betreten. In der alten Küche fand er einen brodelnden Eintopf, traute sich jedoch nicht diesen zu kosten. Stattdessen stieß er im Nebenraum auf eine Kiste. Bevor er sie durchsuchen konnte brach jedoch der morsche Boden ein und der Waldläufer stürzte in den Keller wo er unsanft aufschlug und dann die Kiste gegen den Schädel bekam. Die Welt wurde schwarz um ihn.

 

Sie näherten sich dem Fluss. Nur noch zwei Meilen trennten sie vom Ufer als ihr Vorsprung immer mehr zusammenschmolz. Eine leere Bärenhöhle hinter einem grossen Ginsterbusch schien die Rettung zu sein. Organa betrat sie doch was ihr da entgegensprang war kein grimmiger Braunbär sondern ein erschrockenes Stinktier welches seine Essenz versprühte. Eine ganze Familie floh vor der Gruppe und machte sie im Vorbeirennen für die Nase der Hunde unsichtbar. Gandoloro baute eine magische Wand auf und für den Moment wähnten sie sich in Sicherheit….

 

Kurumir wachte mit Kopfschmerzen in einer kleinen Zelle auf. Insgesamt gab es sechs davon, je drei auf beiden Seiten eines kurzen Ganges mit einer Tür an dem einen und einer Fackel am anderen Ende. Er richtete sich auf. Gegenüber saßen drei Frauen auf den Pritschen. Zwei von ihnen, eine ältere blonde und eine attraktive, junge Brünette schienen zu dösen; die dritte wiegte sich mit strähnigen Haaren vor und zurück und murmelte vor sich hin; sie wirkte nicht ansprechbar. In der Nachbarzelle schließlich lag Ambrosia. Bevor die beiden sich verständigen konnten öffnete sich die Tür im Gang und ein kleiner, aber kräftiger Ork kam herein. Er öffnete die Zelle der Bardin und zehrte sie an den Haaren hinaus. Beide verschwanden aus dem Sichtkreis des Waldläufers. Verzweifelt ruckelte er an seiner Pritsche und es gelang ihm diese mit Gewalt zu lösen. Er schob sie zwischen die Gitter der Nachbarzelle und bog sie etwas auseinander. Es reichte jedoch nicht um durchzuschlüpfen…

 

Die Meute hatte sich verzogen und vor der Höhle war Ruhe eingekehrt. Der weisse Magier konnte nur schwer die magische Wand aufrechterhalten, denn sie zog viel Kraft aus seinem geschundenen Körper. Als er sie auflöste bekam die Gruppe jedoch einen Schreck. Eine Gruppe Spindels stand vor ihnen mit gespannten Armbrüsten. Der Anführer, welcher ein Schwert trug befahl ihnen die Waffen niederzulegen, doch die Gruppe wollte noch nicht aufgeben. Gandoloro sandte eine Schockwelle aus welche die Gerüsteten zurückweichen ließ. Doch so schnell ließen sich diese nicht besiegen und einige Bolzen wurden abgeschossen. Mehrere Schützen waren noch angriffsbereit und ein mehrfaches Ratschen von oben bewies den Freunden dass die Bedrohung von vorne nicht die einzige war. Sie gaben vorerst auf und legten die Waffen nieder. Der Mann mit dem Schwert übernahm wieder das Wort und forderte sie auf das Buch herauszugeben. Sie taten zwar harmlos doch der Mann ließ sich nicht überzeugen und winkte als ersten den Zwerg heraus um eine Untersuchung vorzunehmen. Rob legte seine Waffen ab und verließ die Höhle. Er ging langsam auf die einzige Frau der Gruppe zu welche die Durchsuchung vornehmen sollte. Sie war eine gestählte Kriegerin mit langen Haaren, einer kleinen Armbrust und zwei Schwertern. Auffällig war, dass sie nur ein Auge hatte. Irgendwie wirkte sie jedoch irritiert. Rob wusste nicht recht warum.

 

Der Ork kam wieder kurz nachdem Kurumir die Pritsche zurückgewuchtet hatte. Er wandte sich der Frau in der mittleren Zelle zu und stand mit dem Rücken zum Waldläufer. Dieser nutzte die Gelegenheit und riss die Grünhaut zurück. Sie prallte gegen das Gitter und fiel in Ohnmacht. Kurumir erreichte den Schlüsselbund des Wächters und befreite sich aus seiner Zelle. Schnell sperrte er auch die Zelle der älteren Frau auf, welche ihm recht wehrhaft erschien nachdem er einen Blick in den leeren Wachraum geworfen und den Dolch des Orks an sich genommen hatte. Schnell kam die Frau heraus und huschte durch die Gangtür. Dann waren schnelle Schritte zu hören und es gelang dem Waldläufer nicht den Schlüssel aus dem Schloss zu bekommen. Mit dem Aborttopf in der Hand rannte er hinter der Frau hinterher und musste die beiden Gefangenen zurücklassen. Gegenüber der Tür wand sich eine Treppe ins Dunkel nach oben. Von dort kamen die Schritte und mit Schwung kippte der Waldläufer die stinkende Flüssigkeit auf die Treppe. Dann stellten sich die beiden Befreiten links und rechts der Tür auf. Der kleine Ork rutsche auf der glitschigen Brühe aus und prallte mit einem Knall gegen die Wand. Schnell schnappte sich Kurumir dessen Säbel, als die nächsten schweren Schritte hörbar wurden. Neben dem Treppenaufgang lehnte die ausgehangene Tür an der Wand, welche sie mit vereinten Kräften vor die Treppe schoben. Mit Freude stellten sie fest dass sich dahinter ein niedriger Gang befand. Beide schlüpften hinein und verhielten sich ganz still. Im nächsten Moment erreichten die nächsten Wärter die andere Seite der schweren Tür und hämmerten dagegen. Zum Glück war sie sehr schwer und würde nicht so leicht umfallen.

 

Sie hatte Rob durchsucht ohne Ergebnis und ihn ziehen lassen. Jetzt nahm sie sich die Korsarin vor und hier wurde sie fündig. Die Korsarin hatte das Buch bei sich und obwohl sie es magisch getarnt hatte konnte die Kriegerin dank einer gewissen Magieresistenz erspüren. Schon vorher hatte sie Einspruch erhoben gegen das unrechtmäßige Tun und war zurechtgewiesen worden. Der Anführer war sich der Unrechtmäßigkeit bewusst doch er war bereit die Befehle Spindels auszuführen und verlangte das auch von der einäugigen Frau. Diese jedoch handelte völlig unerwartet. Sie riss in einer flüssigen Bewegung ihre Balläster hoch und schoss dem Mann eine Bleikugel ins Auge. Stöhnend brach er zusammen. Diese Gelegenheit nutzte der Albino und schoss einen Blendblitz ab woraufhin alle die nicht schnell die Augen zukniffen für Sekunden blind waren. Beide Armbrustschützen neben dem Anführer der sein Leben direkt nach seinem Augenlicht verlor schossen blind auf Rob, Orgona und die Kriegerin ohne diese jedoch schlimm zu verletzen. Lediglich die Korsarin erlitt einen Streifschuss am Arm. Da entfesselte der verletzte Rufus eine Feuerkugel um die beiden Schützen auszuschalten bevor sie nachladen konnten. Ein weiterer Angreifer jedoch torkelte geblendet über den Rand direkt in die glühende Lohe und verging darin. Rufus jedoch taumelte mit versengten Haaren nach hinten. Die Kriegerin ließ ihre kleine Armbrust fallen und zog ihre Schwerter. Ein Schütze rannte Rob nach der zu seinen Waffen eilte, der andere fiel unter einen Magiestrahl des weissen Magiers. Die Kriegerin versenkte ihre Klingen im Körper des anderen und rettete damit Rob welcher sich eine Armbrust nahm und einen weiteren Gegener auf der Höhle niedermachte. Einen weiteren tötete der Silberwolf, so das letztendlich nur einer, welcher die Beine unter die Arme nahm entkommen konnte. Sie redeten nicht lange, sammelten die Waffen und eine der Armbrüste ein und verließen den Schauplatz des Kampfes. Lediglich Orgona benötige noch einen Moment und entledigte den toten Anführer einer Karte des Düsterwaldes und einer seltsamen Zeichnung. Die Kriegerin schloss sich ihnen an und empfahl ihnen nicht den Weg zum Fluss einzuschlagen. Die Ufer seien zu steil. Die Gruppe überlegte kurz und kam zu dem Schluss dass sich ein Großteil ihrer Habe noch im Dorf befand, zu wertvoll um sie zurückzulassen. Im Anschluss wollten sie den Weg gen Süden einschlagen.

 

Kurumir und die Frauen gaben keinen Ton von sich als die Angreifer die schwere Tür ohne es zu ahnen wieder vor das Loch schoben. Dann rannten sie keuchend in die Wachstube und schrien etwas. Erneut waren es Orks und Kurumir verstand dass ihr Meister erbost sein würde wenn er erfuhr dass die Gefangenen geflohen waren. Nach einigen Sekunden jedoch eilten sie in den Zellentrakt und mit einem dumpfen Poltern, begleitet von einem Schrei, vernahmen die Versteckten den Aufprall zweier Körper. Die Orks schleiften die beiden Frauen im Anschluss die Treppe hoch und lachten. Dann kehrte wieder Stille ein….

 

Kapitel III

 

Kurumir und die unbekannte Frau krochen durch den Gang und kamen am Ende in einen hohen Raum, welcher offenbar durch ein Loch in der Decke gefüllt wurde. Auf dem Boden lagen eine Menge Gegenstände, darunter auch die Sachen welche der Waldläufer bei sich getragen hatte. Frohgestimmt nahm er seine Sachen mit und machte sich an der nächsten Tür zu schaffen als sich hinter ihm eine Kreatur abseilte. Er wirbelte herum und stach der Spinne mit dem Schwert ins Auge. Das Biest zog sich in die Ecke zurück und beide Menschen flohen in den benachbarten Gang. Dort trafen sie auf die nächste Tür, welche diesmal verschlossen war. Sie benötigten eine Art mechanischen Schlüssel, das fand der Waldläufer nach einiger Mühe heraus. Er seufzte und kehrte zurück in den hohen Raum um es erneut mit der Spinne aufzunehmen….

 

Der Rest der Gruppe leckte zwischenzeitlich ihre Wunden. Als sich die Gegner erneut hörbar machten zogen sich die Freunde schließlich in den Wald zurück. Orgona bestieg eine hohe Buche und sah sich um, auch um zu ermitteln woher die plötzliche, unnatürliche Wärme kam. Eine Lösung fand sie nicht doch es fiel ihr auf, dass das nahe Dorf offenbar verlassen war und dass das Wolkenband über dem Pfad trotz Windstille immer noch schneller dahinzog. Daraufhin zog sich Rob erneut zur Höhle zurück um die Situation zu erkunden; es gab keine Veränderung, aber auch keinerlei Feinde. Dafür fiel ihm ein seltsames Tier auf der Lichtung auf, welches nach Norden starrte und witterte. Es wirkte wie eine Mischung aus Waschbär und Fuchs und hatte wie ein kurzer Blick zeigte nadelspitze Zähne. Vorsichtig zog sich Rob zurück.

 

Langsam machte sich die Gruppe wieder auf den Weg und erreichte schließlich den Rand des Dorfes. Dann wurden sie plötzlich aufmerksam und zogen sich in den Wald zurück, den ein siebtes Tier gerade verließ. Sie knurrten es an und an der ausgemergelten Statur erkannte Rob den Kleinen von der Lichtung wieder. Er näherte sich, witterte wieder und starrte dann die Gruppe an. Rufus lockte ihn mit ein wenig Fleisch und langsam fasste das Tier mit dem grauen Fell und den goldgeränderten Augen Zutrauen zu dem Magier und dem Zwerg, die ihn sogar streicheln durften. Orgona schickte ihre Katze zu ihm und Fleckenfell erkannte eine gewisse Intelligenz im Kopf der Kreatur. Offenbar verstand es mehr als man von einem Tier erwarten konnte. Auf die Frage wonach es witterte gab es als rudimentäre Antwort nur den Gedanken Wind, aber offenbar hatte das Tier irgendwo im Süden schon bei Menschen gewohnt. Außerdem besaß es wohl eine gewisse Menge Magie… Als sich die Gruppe gen Süden auf den Weg machte folgte der Kleine ihnen. Über ihnen zogen die Wolken dahin und auf der Strasse war es zwar warm aber weniger heiss als links und rechts daneben. Sie kamen gut voran, denn die Strasse war größtenteils frei von Bewuchs. Sie eilten sich, denn immer noch hatten sie keine Ahnung wo Kurumir und Ambrosia geblieben waren. Lediglich bei Doria und Xena war die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich diese aus freien Stücken aus dem Staub gemacht hatten….

 

Kurumir hatte sich erneut mit der Spinne angelegt und diese getötet. In ihrem Inneren fand er nicht nur widerlichen Schleim sondern auch einen metallischen Gegenstand mit dem sich die Tür öffnen ließ. Vorsichtig schlichen beide an einer schlafenden Wache vorbei und stiegen ins Erdgeschoss hinauf. Dort fanden sie sich im Inneren der Wolfsnadel wieder und versteckten sich in einem Vorratsraum nachdem sie den Hof belauert hatten. Draußen stand eine bewachte Kutsche und aus dem Versteck heraus beobachteten sie wie Ambrosia dorthin gezehrt wurde. Der Waldläufer folgte dem Mann der sie dorthin gebracht hatte ins obere Geschoss und wäre dort fast von einer betrunkenen Horde überrascht worden. Der Mann jedoch holte nur irgendetwas was er noch benötigte, dann kam er zurück und bestieg die Kutsche. Die Frau aus dem Gefängnis war verschwunden und Kurumir nutzte seine Gelegenheit. Er schlich über den Hof und versteckte sich im Gepäckfach der Kutsche. Diese verließ die Burg und machte sich, wie der Waldläufer herausgefunden hatte, auf den Weg zu einem Grafen, der sie bereits erwartete. Er wusste aber nicht wo und so wurde es eine schaukelnde Fahrt ins Ungewisse nachdem das Gefährt Burg und Weiler verlassen hatte und auf zwei alten Fahrspuren gen Süden und in einen alten Tunnel rollte, wo Dunkelheit sie alle umschloss….

IV – Tunnelblick

 

Die Kutsche verließ den Tunnel auf der anderen Seite des Gebirges und fuhr bergan. Nach einer Weile erreichte sie eine flache Ebene die sich knapp oberhalb der Baumgrenze an die Felswand schmiegte. Weit und direkt über Ihnen war eine Mischung aus Turm und Burg ersichtlich die in den Fels gehauen war.

 

Ambrosia wurde aus dem Gefährt gezerrt und verschwand mit ihren Bewachern hinter einigen Schlingpflanzen am Hang. Kurumir folgte ihnen einige Sekunden später und hörte kurz bevor er in die Dämmerung hinter den Wedeln schritt noch entferntes Gebell bzw. Geheul. Er schlich langsam durch eine dunkle Höhle hinter den Gestalten her, die nun eine Lampe trugen. Er war vorsichtig, dennoch wurde er schließlich entdeckt, doch nicht von den Männern sondern von zwei Wölfen die ihm im Gang entgegen kamen. Er zögerte einige Sekunden, dann sprang er über den einen Wolf hinweg und spürte wie das Tier seinen Mantel einriss. Dann eilte der Waldläufer weiter und hörte das Trappeln der Pfoten hinter sich. Er kam an eine Gabelung und rannte nach links. Nach etwa 100 Schritten endete der Gang in einer großen Höhle, die nach Geruch und den Ketten an der Wand eine Wolfshöhle der Entführer war. Er zögerte, dann erblickte er seine einzige Chance den Tieren zu entkommen.

 

Die Gruppe war immer noch auf dem Waldpfad unterwegs. Sie gingen so schnell wir möglich, doch Rufus hielt sie aufgrund ihrer Verletzungen weiterhin auf. Sie schafften kaum mehr als 3 Meilen in der Stunde. Nach etwa 5 Stunden, in denen sie immer wieder auf Pferdespuren mit dem Spindel-Zeichen im Eisen getroffen waren, erreichten sie eine weitere Strasse, die sich von den Hügeln herunter schlängelte. Die Bäume hatten sich zurückgezogen und Büschen und Wiesen Platz gemacht. Vor ihnen lagen die Düsterberge und mit angstvollem Blick erblickte Orgona die Wolfsnadel etwa 500 Schritte schräg über ihnen. Rob nickte, auch er hatte die verfluchte Burg erkannt. Der weisse Magier jedoch hatte etwas anderes entdeckt. Die Spuren auf der Strasse hatten zugenommen und rechts vor ihnen lag tatsächlich ein Feld mit Wintergerste. Offenbar wohnten hier irgendwo Menschen. Bald trafen sie auf ein altes Schild; „Siebenbürgen“ stand darauf und auf ein jüngeres: „Bran“. Als sie auf der Strasse den ersten Ausläufer des Gebirges hinter sich ließen fanden sie tatsächlich einen kleinen Ort und trafen auch schnell deren Bewohner….

 

Ambrosia wachte auf und spürte Zugluft. Sie hockte angekettet in einer Zelle die zu einer Seite offen war. Es war nur Himmel zu sehen, offenbar befand sie sich sehr weit oben. In der Mitte gab es ein Loch, wohl eine Art Abort, so roch es jedenfalls. Nur eine weitere Person befand sich im Raum, ein kleiner Junge namens Johann, der sich beim Pilze sammeln verlaufen hatte und dann hier wieder aufgewacht war. Dies war etwa drei Wochen her und damals waren noch weitere Gefangenen hier, die nach und nach herausgeholt wurden und nicht wieder erschienen waren. Ambrosia hatte große Bedenken ob einer von ihnen wieder lebend rauskommen würde….

 

Kurumir sprang in den schmalen, schnellen Bachlauf der am Ende der Höhle vorbeifloss und wurde sofort mitgerissen. Der Wolf blieb mit einem Heulen zurück. Nach kurzer Zeit stürzte der Waldläufer einen Wasserfall hinab und landete in einem Teich. Er paddelte wieder hoch und fand sich in einer Höhle wieder. Es gab nur einen Ausgang und da er einen Zug gespürt hatte sprang er wieder ins Wasser und tauchte hinab. Der Sog zog ihn mit sich und spuckte ihn in einen Fluss, der den Berg hinabfloss. Tropfnass kletterte er wieder an Land und machte sich erneut auf den Weg zu der Höhle. Diesmal wollte er sich nicht aufhalten lassen.

 

Die Gruppe betrat das kleine Dorf Bran am Düsterwaldgebirge und wurde recht offen empfangen. Allerdings machten die Bewohner einen etwas verängstigten Eindruck. Offenbar gab es dort des Nachts einige seltsame Vorgänge. In den letzten Wochen waren viele Dorfbewohner einfach verschwunden und nicht wieder aufgetaucht. Dazu gehörte auch der kleine Johann, der zum Pilzsammeln in den Wald ging und dort blieb. Die Gruppe fand schnell ein Quartier für die Nacht und wollte bereits am nächsten Tag weiterziehen. Die Ereignisse im Dorf interessierten sie nicht so sehr wie ihre Freunde zu finden. Sie hatten inzwischen Spuren von Doria und Kurumir gefunden. Beide und sicherlich auch Xena waren wohl durch einen Tunnel unter dem nahen Gebirge gen Süden gereist und weiterhin auf der alten Kutschenstrasse. Immerhin konnten sie eine Nacht rasten und einige Informationen erhalten. Das seltsame Tier in ihrer Begleitung war ein Bumbler, welcher einst im Düsterwald ein elbischer Weggefährte gewesen war. Ein alter Mann im Dorf kannte sie und ihm fiel auch das Wittern gen Norden auf. Er warnte sie. Schon bald würde das Tier sich immer wieder im Kreise drehen. Dies hing mit der unnatürlichen Wärme zusammen, die einen Stoßwind ankündigte. Dies war ein auf wenige Meilen Breite begrenztes Phänomen, welches sich jedoch wie eine schreckliche Walze über viele hundert Meilen fortpflanzen konnte. Ein starker Wind welcher alles wegfegte was nicht aus Stein war und aufgrund der schrecklichen Kälte Bäume sprengte; im Anschluss blieb nur Zerstörung übrig. Der alte Mann hatte nur einen erlebt, damals lebte er noch tiefer im Wald, doch dieser würde sich in den Randbereichen entwickeln…Er warnte sie, sich sofort einen festen Unterschlupf zu suchen wenn das kleine Tier sich im Kreise drehen würde. Sie mussten sich beeilen, ihre Freunde finden und flüchten….

 

Der kleine Johann war pfiffig; mit einem Trick war es ihm gelungen die Tür zu öffnen und mit Ambrosia zu flüchten. Sie schlichen einen langen Gang entlang und erreichten schließlich ein Loch im Boden, welches sehr tief nach unten reichte. Die dazugehörige Strickleiter war vorhanden, lag jedoch gesichert in einer Vorrichtung die sie nicht aktivieren konnten bevor die Wächter auf sie aufmerksam wurden. Sie überwanden zwei, dann kamen mehr, doch irgendwie hatte sich die Strickleiter inzwischen aktiviert und war abgerollt worden. Beide kletterten schnell hinunter. Doch nun kamen auch von unten Gegner die Leiter hoch.

 

Kurumir hatte die Höhle wieder betreten und war dem anderen Gang zum Teich gefolgt. Dort sah er eine Leiter herabhängen und jemanden hinauf klettern. Er folgte ihm und kletterte höher. Da fiel plötzlich eine Gestalt an ihm vorbei und verschwand im Teich, kurz danach noch eine. Kurumir stutzte kurz und stieg dann weiter hoch.

 

Johann war gefallen. Irgendjemand hatte nach ihm gegriffen und er hatte den Halt verloren. Sie hoffte das er es überlebt hatte, doch nun blieb ihr keine Wahl. Sie sprang hinterher.

 

Kurumir konnte sich nur knapp festhalten als sich die Leiter plötzlich aufrollte. Er wurde mitgerissen und in einer Höhe von etwa 50 Metern auf den Steinboden des Ganges geschleudert. Er sah kurz Sterne, dann zwei Wächter vor ihm. Er griff an und streckte einen nieder als plötzlich ein weiterer Mann mit einer Armbrust im Anschlag auftauchte. Aus. Dann wurde es dunkel um ihn.

 

Die Nacht war dunkel und voller Schrecken. Orgona hatte die Geisterstunde gezogen und einen gesehen. Er war schwarz und unheimlich und stand vor der Tür. Er ging erst nachdem sie ihn abgewiesen hatte, was sie sehr seltsam fand und schien dann davon zu schweben. Ansonsten war es ruhig in der Nacht. Am nächsten Morgen jedoch als sie den Spuren der Gestalt folgen fanden sie heraus, dass er bei mehreren Hütten gewesen war. Nach der Aussage der Bewohner war dies wohl jede Nacht so. Schließlich fanden sie auf dem Friedhof ein offenes Grab und waren sich sicher dass es sich um Untote handelte. Die Dorfbewohner in ihrem Aberglauben wurden natürlich sofort panisch. Die Kriegerin jedoch untersuchte die Sache genauer und fand heraus, dass das Loch von oben geschaufelt wurde und nur halbherzig getarnt. Außerdem befanden sich im Sarg des vor einigen Wochen gestorbenen Mannes nur Steine. Hier stimmte etwas nicht. Sie folgten den Spuren weiter und fanden heraus, dass die Gestalt der Nacht einige hundert Meter vom Dorf entfernt mit viel Druck in die Luft gesprungen und nicht wieder gelandet war. Als wäre er geflogen; alles was sie ansonsten fanden war eine Art metallische Vogelfeder.

 

Es wurde Zeit dem Grafen, der irgendetwas mit diesen Vorgängen zu tun haben sollte einen Besuch abzustatten. Bevor sie aufbrachen erfuhren sie noch etwas über Spindel und seine Mannen; offenbar war er so eine Art Kreaturenjäger und hatte das Dorf in letzter Zeit beschützt. Seit einigen Wochen kamen die grauen Männer nicht mehr, dafür verschwanden Leute, die Kreaturen tauchten nachts auf und die Kutsche des Grafen pendelte zwischen den verbliebenen Burgen des Landstrichs Siebenbürgen. Die eine war die verlassene Wolfsnadel an der oberhalb gelegenen Steilwand. Die andere war der Hauzahn auf der anderen Seite des Gebirges. Das letzte mal war die Kutsche am gestrigen Tag gen Süden gerast. Alle Vorhänge waren verschlossen und irgendjemand hatte sich hinten an das Verdeck geklammert. Ein Mann in einem Kapuzenmantel….Sie machten sich also auf den Weg, der Bumbler nicht ohne ein letztes Mal gen Norden zu wittern…

 

Unterwegs, sie waren noch nicht lange gegangen, tauchte vor ihnen der dunkle Tunnel auf der durch den Berg führte; eine Gestalt wankte heraus, übernächtigt, angeschlagen (von Pilzen, welche sie hungrig im Wald gegessen hatte bekifft), aber trotzig trat sie auf die Gruppe zu. Es war Ambrosia und sie trug etwas in der Hand das sie im Tunnel gefunden hatte. In ihrem Wahn hielt sie es für Blumen, aber es waren zwei Pfeile von Kurumir…

 

Kapitel V – Leitern und Stufen

 

Ambrosia war immer noch nicht Herrin ihrer Sinne, dennoch konnte sie mit den anderen Schritt halten, welche sich raschen Schrittes durch den Tunnel bewegten; als sie nach etwa einer Stunde wieder in die Sonne traten wurde es wieder unnatürlich warm und schnell stellten sie fest, dass die befestigte Strasse kurz nach dem Ausgang endete. Eine Serpentinenstrasse, eher ein Weg führte rechts hinauf in die Ausläufer und verschwand zwischen den Bäumen. Ab hier war die Kutschenstrasse zwar weiterhin klar ersichtlich und auch die Wolken zogen weiterhin gen Süden, aber sie wurde nicht mehr gepflegt und war halbwegs zugewachsen. Gemessen an die angrenzenden Bäume hätte sie aber eigenlich unkenntlich sein müssen. Rufus und Orgona spürten weiterhin die Magieströme und noch etwas anderes; irgendwo im Gebirge jenseits der Strasse fand sich eine magische Quelle; elementare Magie soviel war sicher; Sie begannen den Anstieg.

 

Kurumir wachte auf und hatte Kopfweh. Er befand sich in einer „Himmelszelle“ mit einem Blick auf das 30 Schritt entfernte Bergmassiv. Er war nicht alleine. Außer ihm befanden sich 4 weitere Gefangene im Raum, von denen zwei bäuerlich gekleidete schliefen und eine weitere, welche offenbar bei einem Sturz üble Knochenbrüche erlitten hatte, ohnmächtig war. Die vierte Person war ein junger schlacksiger Mann mit langen braunen Haaren, der recht auffällige Kleider trug, unter anderem weite Ärmel und einen Mantel aus einem samtähnlichem Material. Dieser sah ihn aus dunklen Augen an und erzählte er wäre schon einige Wochen hier und es würden seltsame Experimente gemacht werden, die immer auf gefährliche Flugversuche hinausliefen. Er deutete auf die zerschundene Frau am Boden und erzählte dass sie das bisher letzte Opfer des Grafen gewesen war. Er selbst hätte es noch nicht versuchen müssen. Schnelle schmiedeten die beiden einen Fluchtplan und mit Hilfe einer Haarnadel gelang es dem Mann, welcher sich als Goren und Gaukler vorstellte sie beide von ihren Ketten zu lösen. Nachdem sie sich einiges an Kleidung „geliehen“ hatten (darunter auch das Kleid der schlafenden Bauersfrau) schaffte es Kurumir mit seinem Stück Mythril-Panzer einen behelfsmäßigen Kletterhaken zu erschaffen. Diesen warf er aus dem Himmelstor nach oben durch eine schmale Schießscharte, welche etwa fünfzehn Schritt über ihnen in der Mauer lag. Mit einem dumpfen Geräusch prallte sie auf und verhakte sich dort oben. Der Waldläufer kletterte nach oben. Er schlängelte sich durch die Spalte und fand sich in einem Wohnraum wieder. Dort lag eine Wache die offenbar das Schulterstück abbekommen hatte. Sie war ohnmächtig. Er fand einen Dolch bei ihm und nahm ihn an sich. Dann verstärkte er sein provisorisches Seil um dem anderen Mann hinauf zu helfen; (er wusste dass es sich um einen Elb handelte, denn die spitzen Ohren waren ihm nicht entgangen, ihm war aber nicht klar wie ein Elb Schausteller werden konnte). Er hörte lautes Schreien von unten…seine Flucht war offenbar bemerkt worden.

 

Sie hatten die Wiese erreicht, welche Ambrosia wiedererkannte und beobachtet wie zwei Männer und sieben Wölfe, welche erstaunlich gut erzogen schienen, den kleinen Johann wieder einfingen. Ambrosia freute sich, dass er überlebt hatte und alle schlichen durch den verborgenen Eingang in den schmalen Gang. Sie stellten schnell fest, dass die Wölfe und ein Mann zur Fütterung in der Wolfshöhle verblieben waren und eilten durch den zweiten Gang, wo sie das Schloss der Gittertür mit Leichtigkeit überwanden und nur scheinbar im Nachhinein wieder verschlossen; Rufus, der Silberwolf und der Bumbler blieben unten zurück, nachdem die Kriegerin ein kleines Rädchen unter der Wasseroberfläche des Teichs entdeckt hatte, welches die Strickleiter in Gang setzte. Sie erreichten schnell die kleine Plattform, es gelang ihnen jedoch nicht festzustellen wie die Strickleiter wieder hochgezogen werden konnte; sie waren sich jedoch in der Mehrheit einig diese als Fluchtmittel unten zu lassen.

 

Kurumir begann den Raum zu durchsuchen als er draußen Schritte hörte. Jemand wurde gewaltsam an der Tür vorbeigeschleppt. Er merkte schnell, dass es sich um Goren handelte. Seltsamerweise flackerten die Fackeln im Flur und für einen Moment wurde es dunkel. Kurumir verhielt sich ganz still.

 

Vorbei an den ersten Zeilen in denen Ambrosia gesessen hatte fanden sie auch Kurumirs Himmelsloch in dem sich die halb bekleidete Frau befand, sowie die Verletzte und ein weiterer Mann; der Elb war verschwunden, was ihnen natürlich nicht auffiel weil sie ja nichts davon wussten.

 

Sie schlichen vorsichtig weiter und fanden am Ende des Gangs eine Tür, welche nicht verschlossen war. Dahinter befand sich ein nobler Raum mit einem Himmelbett und einem Arbeitsplatz mit vielen Notizen und technischen Zeichnungen. Darauf schienen Flügel und Teile davon abgebildet zu sein. Der Kriegerin fiel auf, dass sie der Feder glichen die sei bei sich trug. Orgona steckte eines der Blätter heimlich ein. Dann verließen sie den Raum und schlichen eine Treppe hinauf bis sie Geräusche hörten. Über ihnen befanden sich Menschen die einer Ansprache lauschten und immer wieder jubelten und klatschten. Die Gruppe stieß auf eine kleine Seitentür, welche offenbar direkt zur magische Quelle führte. Gandoloro, der nach einem verpatzten Zauber nunmehr ein schwarzes Gesicht hatte, erkannte Ignis nach einem kurzen Blick durch die Tür. Das Licht dahinter blendete sie drastisch und er verschloss die Pforte schnell wieder. Offenbar wurden hier die obskuren Experimente begonnen, welche mit den Flugversuchen zu tun hatten. Ramada nahm ihre Armbrust in Anschlag und schlich langsam weiter nach oben um mehr zu erfahren.

 

Kurumir fand ein Kettenhemd und ein Schwert. Außerdem zog er die Tunika des Wachhabenden an und ging so verkleidet hinaus. Er wand sich nach rechts und kam nach einigen verschlossenen Türen (mit Geräuschen dahinter) und einer kurzen Treppe auf eine zwanzig Schritt breite Plattform mit drei schmalen Türmen. Augenscheinlich war er dort alleine und sah sich schnell um. Es gab einen frischen Durchbruch in den Zinnen. Der linke Turm war baufällig, vermodert und leer. Im mittleren fand sich ein Tisch mit drei metallenen Flügeln, die offenbar für Menschen angepasst waren. Sie hatten eine Spannweite von zwei Metern und besaßen Rückengurte. Als er sie aufhob kribbelte es in seinen Fingern. Sogar er spürte die Magie und legte sie schnell wieder hin. Im dritten Turm hörte er Stimmen. Dort drin befanden sich drei Personen; der Elb, ein bäuerlicher Mann und ein Kind; Da hörte er weitere Geräusche und ging einige Schritte von der Tür weg.

 

Es kamen Wachen die Stufen hinauf, nickten ihm kurz zu und holten dann die Gefangenen heraus. Sie wurden nach unten geführt und der Waldläufer folgte ihnen ohne dass seine Tarnung aufflog. Am Ende der Treppe standen nun die Türen offen und es kam als erstes so eine Art Schlafsaal. Kurumir warf einen Blick hinein und stahl sich dann schnell hinfort, denn er hatte etwas entdeckt; seinen Bogen. Es war niemand da und so untersuchte er schnell den Raum und fand seine Sachen und einen neuwertigen Köcher samt Pfeilen, der sicherlich von einem anderen Gefangenen stammte. Schnell schloss er sich wieder an den Truppe an, der sich deutlich verstärkt hatte. Er kam an zwei weiteren Türen vorbei mit einem Essraum (samt Nahrung) und einer Art Werkstatt. Nach dem Wachraum drängten sich plötzlich mindestens zwei Dutzend Wachen vor und in einem Raum, der offenbar nur aus einer Art Empore bestand. Von drinnen kam eine laute Stimme und dann Jubel und Klatschen. Irgendetwas darin leuchtete unnatürlich hell. Kurumir schlich sich an den abgelenkten Wachen vorbei und die Treppe hinab als er von unten Geräusche hörte. Dort war jemand. Den Bogen im Anschlag ging er weiter hinab als sich plötzlich eine Armbrust um die Ecke schob. Noch ein Schritt und der Pfeil ging von der Sehne und traf die Frau welche um die Ecke kam in den Oberschenkel. Doch auch der Waldläufer blieb nicht unverletzt. Eine kleine metallene Kugel fand den Weg durch das Kettenhemd und blieb in der Brust stecken. Beide gingen zu Boden und Kurumir zog im Fallen sein Schwert als er einen Schrei hörte… …es war Ambrosia. Die Wiedersehensfreude war kurz und die Frau mit der Armbrust stellte sich als neue Verbündete heraus. Die Wunden wurden notdürftig verbunden und beide Seiten berichteten. Als die Rede auf den Jungen kam schnappte Ambrosia nach Luft. Dies musste Johann sein. Schnell war klar, dass die Gruppe den Sprung mit den magisch manipulierten Flügeln verhindern musste und alle schlichen vorsichtig die Treppe hinauf, denn inzwischen war es oben still geworden. Alle waren offenbar nach oben geeilt. Der weiße Zauberer hatte übrigens mit einem weiteren beherzten Blick und einem Verdunkelungszauber durch die Tür festgestellt, dass es etwa zwei Dutzend Personen waren. Dies erschien ihnen machbar, insbesondere wenn alle ihren Blick auf die drei Opfer bannten. Langsam schlich die Truppe nach oben…

 

Kapitel VI - Treppe rauf und Treppe runter….

 

…und hielt sich dann doch länger als nötig an der ersten Tür auf. Als jedoch Ramada darauf hinwies dass es Zeit wurde die Menschen zu retten, beeilten sie sich. Sie schlichen an den weiteren Türen vorbei und kamen trotz einer kitzeligen Situation am Schlafraum ungesehen nach oben, wo alles für den ersten Sprung vorbereitet war. Flankiert von zwei Wachen stand der Kurumir bekannte, spitzohrige Goren geflügelt auf einer Art Planke im Durchbruch der Zinnen. Graf Sayre stand umgeben von etwa 15 weiteren Wachen und mit den anderen beiden Gefangenen rechts neben dem Turm.

 

Noch während der Graf eine flammende Rede hielt, in der er der Hoffnung Ausdruck verlieh dass Elben und Kinder mit den neuen Flügeln besonders gute Ergebnisse bringen würden, passierten mehrere Sachen gleichzeitig. Gandoloro gab eine Schockwelle auf die Personen an der Planke ab, Orgona tat dasselbe zur großen Gruppe hin. Ramada schoss auf den Grafen. Der Elb wich zum Ende der Planke zurück und Kurumir rannte zum Durchbruch….Die erste Schockwelle ließ beide Wachen über die Zinnen stürzen. Goren stand noch einen Moment und taumelte dann rückwärts um zu fallen. Die zweite Welle drängte die grosse Gruppe zurück und ein halbes Dutzend fiel schreiend in die Tiefe; glücklicherweise blieben Johann und der zweite Gefangene verschont. Ramada schoss daneben. Kurumir sah nach unten und sah das Spitzohr mehr oder weniger elegant einige Kreise drehen bis er auf Höhe der Zellen im Turm verschwand. Die erneute Dunkelheit die einige Sekunden angedauert hatte verschwand wieder. Erneut setzte der Graf zu einer Rede an und wollte seine Leute auf die Gruppe hetzen, als Orgona handelte…Sie beeinflusste den Grafen telepatisch, welcher plötzlich die Idee entwickelte (und ausführte) die Flügel selbst zu testen. Gesagt getan und schon sprang er über die Zinnen und schlug, ungeübt wie er war, unangespitzt am Boden auf… Daraufhin zerschlug sich seine Wachtruppe zu einer panischen Ansammlung von Menschen… Es wurde Zeit für die Abenteurer zu fliehen und schnell eilten sie die Treppe hinunter, wo es zu einigen weiteren Scharmützeln kam als der halb entblößte Hauptmann ihnen entgegen rannte und die Reste der Wachen insbesondere auf Kurumir hetzte, der ihm seine Sachen entwendet hatte. Dabei wurden Ramada und Kurumir von Hieben und Orgona von einer eigenartigen Waffe die wie ein Wurfstern aussah getroffen…letztere begann sofort ihr die Magie zu entziehen. Er ließ sich nicht herausziehen. Gemeinsam mit Ganoloro schleuderte sie daraufhin den schuldigen Magier über die Brüstung in die magische Quelle, woraufhin es zu einer Eruption magsicher Steine kam und der Turm einzustürzen begann. Orgona und Gandoloro nahmen sich je einen mit. Auch der Waldläufer versuchte es, doch er bezahlte dafür mit einem Purzelbaum durch den Raum und einem tauben Arm. Sie eilten weiter. Als sie zu den Zellen kamen hörten sie die ersten Steine fallen. Die Burg wurde in ihren Grundfesten erschüttert und begann zu wanken.

 

Das merkte auch Rufus tief im Keller. Er hörte Poltern und sah Staube herab rieseln. Die Strickleiter schwankte leicht und Rufus sah wie sich der Bumbler im Kreis zu drehen begann. Nun überkam ihn Panik und er floh durch die Gittertür hinaus. Als er an die Gabelung kam hörte er lautes Knurren und zog sich wieder zurück. Die Wölfe waren offenbar noch da. Apropos Wolf. Der Silberwolf war ihm nicht gefolgt und so eilte Rufus schnell wieder zurück zum Teich unter der Leiter…

 

Die Zellen waren leer, zwei Wachen fanden sich ohnmächtig im Flur und es lagen auch ein Paar Flügel, die aber zurückblieben, dort, denn ein Paar hatten sie bereits oben dem Jungen abgenommen. Doch Ambrosia hatte nach einem Blick in die Wachstube ihre Harfe samt Habe und als Zugabe sogar eine kleine Lederrüstung gefunden. Außerdem einen Beutel mit Silber. Schließlich erreichten sie die Strickleiter und begannen hinab zu klettern, als Kurumir klar wurde, dass er mit einem verletzten und einem tauben Arm unmöglich klettern konnte. Prüfend blickte er in den Abgrund…

 

Rufus sah nur die Rute des Silberwolfs. Dieser knurrte eine kleine Gruppe Menschen, welche sich vor der Leiter zusammendrängte, welche immer noch stark schwankte… Es kamen offenbar noch mehr. Der vordere Mann in bunten Gewändern hielt einen zwei Schritt langen Stab in Abwehrhaltung erhoben, verhielt sich jedoch nicht aggressiv und fixierte das Tier.

 

Kurumir sprang.

 

Es platschte laut als ein Körper mit hoher Geschwindigkeit in den Teich tauchte und verschwand. Er wurde offenbar direkt vom Sog erfasst und somit in den Fluss gespült… Jetzt stiegen weitere Personen herab, darunter auch Rufus Freunde. Er war erleichtert sie zu sehen und drängte schnell zum Aufbruch. Weitere Steine fielen herab als sie schnell durch den Gang eilten und zum Ausgang strebten.

 

Klatschnass und halb ohnmächtig kroch Kurumir aus dem Fluss und brach am Ufer zusammen…

 

Der Gang zu den Wölfen war eingestürzt und als sie alle durch den Pflanzenvorhang nach draußen stürmten sahen sie in einiger Entfernung die Reste des Grafen Saire und seiner zertrümmerten Flügel in der Erde stecken. Der Bumbler drehte sich wie wild im Kreis…es wurde Zeit. Es hatte sich bereits merklich abgekühlt und Geräusche wie platzende Kürbisse näherten sich von Norden…der Wind frischte auf und auf einen Hinweis der Einheimischen hin eilten sie bergab (wobei sie den halb betäubten Waldläufer einsammelten, dessen Fundort sie Ambrosia, welche Taucherfahrung in der Gegend hatte, verdankten) und erreichten schließlich ein altes Steinhaus im Hang welches zwar ausgebrannt aber mit einem stabilen Keller ausgestattet war. Hier waren sie in Sicherheit und verbrachten eine rechte kühle und vom Windheulen heimgesuchte Nacht, doch sie konnten essen, ihre Wunden versorgen und auch einige Stunden schlafen… Als sie schließlich aus dem Kellerloch stiegen war der Sturm vorüber.

 

Fortsetzung folgt in "Zapfen"

 

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